<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" >

<channel><title><![CDATA[Financial Islam - Islamic Finance - News]]></title><link><![CDATA[https://de.financialislam.com/news]]></link><description><![CDATA[News]]></description><pubDate>Sun, 22 Mar 2026 12:50:13 -0700</pubDate><generator>Weebly</generator><item><title><![CDATA[Berlins erste Islam-Bank eröffnet im Juli]]></title><link><![CDATA[https://de.financialislam.com/news/berlins-erste-islam-bank-eroffnet-im-juli]]></link><comments><![CDATA[https://de.financialislam.com/news/berlins-erste-islam-bank-eroffnet-im-juli#comments]]></comments><pubDate>Thu, 18 Jun 2015 13:58:08 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://de.financialislam.com/news/berlins-erste-islam-bank-eroffnet-im-juli</guid><description><![CDATA[ Im islamischen Bankwesen gibt es weder Zinsen noch Derivate. Geld soll nicht nur mit Geld verdient werden. Anfang Juli wird mit der KT-Bank das erste islamkonforme Geldinstitut in Berlin er&ouml;ffnen. Verbrauchersch&uuml;tzer finden das erst einmal gut.Dass man im Bankengesch&auml;ft mit niedrigen Zinsen auskommen muss, z&auml;hlt zu den Erfahrungen, auf die hiesige Geldinstitute gern verzichten w&uuml;rden. In der islamischen Welt ist das indes Gesch&auml;ftsprinzip.&nbsp;       Zinsen werden [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<span class='imgPusher' style='float:left;height:0px'></span><span style='display: table;z-index:10;width:100%;position:relative;float:left;max-width:204px;;clear:left;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a><img src="https://de.financialislam.com/uploads/4/2/2/7/4227265/345476723.jpg" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 10px; margin-left: 0px; margin-right: 10px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Picture" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -10px; margin-bottom: 10px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="text-align:justify;display:block;">Im islamischen Bankwesen gibt es weder Zinsen noch Derivate. Geld soll nicht nur mit Geld verdient werden. Anfang Juli wird mit der KT-Bank das erste islamkonforme Geldinstitut in Berlin er&ouml;ffnen. Verbrauchersch&uuml;tzer finden das erst einmal gut.<br /><br />Dass man im Bankengesch&auml;ft mit niedrigen Zinsen auskommen muss, z&auml;hlt zu den Erfahrungen, auf die hiesige Geldinstitute gern verzichten w&uuml;rden. In der islamischen Welt ist das indes Gesch&auml;ftsprinzip.&nbsp;<br /><span style=""></span></div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <div>  <!--BLOG_SUMMARY_END--></div>  <div class="paragraph" style="text-align:justify;">Zinsen werden im islamkonformen Finanzwesen abgelehnt. Kein Geld soll nur aus Geld verdient werden. Auch Finanzwetten sind somit ausgeschlossen, Derivate verboten. W&uuml;rde das gesamte Weltfinanzsystem nach den Grunds&auml;tzen des islamischen Finanzwesens funktionieren, h&auml;tte es die letzte Finanzkrise sicher nicht gegeben.<br /><br />Die KT-Bank, eine Tochter der Kuwaitisch-T&uuml;rkischen Beteiligungsbank, hat vermutlich weniger die Weltrettung im Plan, als den deutschen Geldmarkt im Visier. Rund 4,5 Millionen Muslime leben in Deutschland, davon 250.000 in Berlin. Ihnen will die Bank glaubenskorrekte Finanzdienstleistungen bieten.<br /><span style=""></span><br /><span style=""></span>Daf&uuml;r stellte das Mutterhaus aus Istanbul bereits vor drei Jahren bei der hiesigen Bundesanstalt f&uuml;r Finanzdienstleistungsaufsicht, kurz: Bafin, den Antrag auf Erteilung einer Bankenlizenz. Im M&auml;rz wurde sie erteilt.&nbsp;Damit ist die KT- Bank nun ein Einlagenkreditinstitut nach deutschem Recht und zudem Mitglied der Entsch&auml;digungseinrichtung deutscher Banken GmbH.&nbsp;Bis zu einer H&ouml;he von 100.000 Euro sind die Einlagen bei dem Institut also gesch&uuml;tzt.<br /><span style=""></span><br /><span style=""></span>Der n&auml;chste Schritt erfolgt am 1. Juli. Dann wird die KT-Bank in Berlin ihre erste Filiale er&ouml;ffnen, die allen offenstehen soll. &bdquo;Privat- und Gesch&auml;ftskunden gleich welcher Weltanschauung haben damit in Deutschland Zugriff auf gesellschaftlich verantwortungsbewusste Kapitalanlagen im Wertekanon des Islam&ldquo;, hei&szlig;t es dort. Das Produktportfolio wird vom Girokonto &uuml;ber den Ratenkredit bis zur Immobilienfinanzierung reichen.<br /><span style=""></span><br /><span style=""></span>Bei der Berliner Verbraucherzentrale sieht man das neue Angebot grunds&auml;tzlich positiv. Dennoch ist Volker Schmidtke, Finanzexperte der Berliner Verbrauchersch&uuml;tzer, noch etwas zur&uuml;ckhaltend. &bdquo;Viele Angebote lassen sich mit denen westlicher Banken schwer vergleichen&ldquo;, sagt er. Wer beispielsweise einen Immobilienkauf finanzieren will, vereinbart mit einer islamkonformen Bank keinen effektiven Jahreszins.<br /><span style=""></span><br /><span style=""></span>Ertr&auml;ge mitunter vageIn diesem Gesch&auml;ft kauft die Bank die vom k&uuml;nftigen Eigent&uuml;mer begehrte Immobilie und verkauft sie ihm mit einem Aufschlag. Dieser Aufschlag ist der Gewinn f&uuml;r die Bank, die dem K&auml;ufer das Geld f&uuml;r die Immobilie inklusive des kalkulierten Gewinns zur Verf&uuml;gung stellt. Der Haken: Es wird auch zweimal Grunderwerbssteuer f&auml;llig, was allenfalls das Finanzamt freut.<br /><span style=""></span><br /><span style=""></span>Auch bei einem Festgeldkonto, f&uuml;r das die Bank keine Zinsen verspricht, sind die Ertr&auml;ge f&uuml;r den Kunden mitunter vage. Daf&uuml;r sollen Gewinne aus Gesch&auml;ften kommen, die die Bank mit dem zur Verf&uuml;gung gestellten Kapital macht.<br /><span style=""></span><br /><span style=""></span>So wird sich manches erst nach dem Start der Bank in Berlin zeigen, und die Berliner Verbraucherzentrale wird f&uuml;r Fragen zur Verf&uuml;gung stehen. Im vergangenen Jahr registrierte man dort 50&#8197;000 telefonische Anfragen und &uuml;ber 22&#8197;000 pers&ouml;nliche Beratungen, 500 mehr als im Vorjahr. Und noch eine bemerkenswerte Entwicklung gibt es. W&auml;hrend &uuml;berall &uuml;ber steigende Mieten geklagt wird, konnte die Verbraucherzentrale ihre Mietkosten um 13 Prozent senken. Man kennt sich dort also nicht nur mit Finanzfragen aus, sondern kann offenbar mit Geld umgehen.<br /><br />BErliner Zeitung<br /><span style=""></span><br /><span style=""></span></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Luxemburg bereitet Emission erster Sukuk-Staatsanleihe vor]]></title><link><![CDATA[https://de.financialislam.com/news/luxemburg-bereitet-emission-erster-sukuk-staatsanleihe-vor]]></link><comments><![CDATA[https://de.financialislam.com/news/luxemburg-bereitet-emission-erster-sukuk-staatsanleihe-vor#comments]]></comments><pubDate>Mon, 11 Aug 2014 18:18:19 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://de.financialislam.com/news/luxemburg-bereitet-emission-erster-sukuk-staatsanleihe-vor</guid><description><![CDATA[ Luxemburg k&ouml;nnte das zweite nichtislamische Land werden, das in diesem Jahr mit islamischem Recht in Einklang stehende Anleihen begibt. Das Grossherzogtum plant &uuml;ber die kommenden beiden Monate Pr&auml;sentationen f&uuml;r Investoren in Grossbritannien, Malaysia, Saudiarabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar, hiess es in einer am Donnerstag per E-Mail verbreiteten Ank&uuml;ndigung. Einzelheiten &uuml;ber die W&auml;hrung oder die Laufzeit der Sukuks enthielt die Mitteilu [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<span class='imgPusher' style='float:left;height:0px'></span><span style='z-index:10;position:relative;float:left;max-width:100%;;clear:left;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a><img src="https://de.financialislam.com/uploads/4/2/2/7/4227265/1096979.jpg" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 10px; margin-left: 0px; margin-right: 10px; border-width:1px;padding:3px;" alt="Picture" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: block; font-size: 90%; margin-top: -10px; margin-bottom: 10px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;">Luxemburg k&ouml;nnte das zweite nichtislamische Land werden, das in diesem Jahr mit islamischem Recht in Einklang stehende Anleihen begibt. Das Grossherzogtum plant &uuml;ber die kommenden beiden Monate Pr&auml;sentationen f&uuml;r Investoren in Grossbritannien, Malaysia, Saudiarabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar, hiess es in einer am Donnerstag per E-Mail verbreiteten Ank&uuml;ndigung. Einzelheiten &uuml;ber die W&auml;hrung oder die Laufzeit der Sukuks enthielt die Mitteilung nicht.<br /><span></span><br /><span></span></div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <div>  <!--BLOG_SUMMARY_END--></div>  <div class="paragraph" style="text-align:left;">Er w&auml;re nicht &uuml;berrascht &uuml;ber solide Nachfrage nach der luxemburgischen Emission, sagte Ahmed Shehada von NBAD Securities LLC in Dubai in einem Telefoninterview am Samstag. Interesse sei am ehesten von staatlichen oder quasistaatlichen Investoren zu erwarten, sagte Shehada. Die st&auml;rkste Nachfrage sieht er in Asien, w&auml;hrend der Nahe Osten 30% bis 40% der Emission zeichnen werde. Malaysia ist der weltweit gr&ouml;sste Sukuk-Markt.<br /><span></span><br /><span></span>Grossbritannien brachte am 25. Juni islamische Bonds im Volumen von 200 Mio. &pound; an den Markt. Luxemburg verspricht sich von der Placierung eine Diversifizierung seiner Finanzierungsquellen und seiner Investorenbasis.<br /><span></span><br /><span></span></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Britanniques veulent aller obligations d'État islamique]]></title><link><![CDATA[https://de.financialislam.com/news/briten-wollen-islamische-staatsanleihe-begeben]]></link><comments><![CDATA[https://de.financialislam.com/news/briten-wollen-islamische-staatsanleihe-begeben#comments]]></comments><pubDate>Wed, 30 Oct 2013 13:58:06 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://de.financialislam.com/news/briten-wollen-islamische-staatsanleihe-begeben</guid><description><![CDATA[ Londres comme l'un des march&eacute;s les plus importants pour les transactions financi&egrave;res qui r&eacute;pondent aux exigences religieuses de l'Islam. &laquo;Je veux Londres Duba&iuml; prochain l'un des grands centres du monde pour l'industrie de la finance islamique", a d&eacute;clar&eacute; le Premier ministre britannique David Cameron mardi lors d'une conf&eacute;rence &eacute;conomique dans la capitale britannique. Dans le m&ecirc;me temps, le gouvernement a annonc&eacute; son intent [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<span class='imgPusher' style='float:left;height:0px'></span><span style='z-index:10;position:relative;float:left;max-width:100%;;clear:left;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a><img src="https://de.financialislam.com/uploads/3/8/5/3/3853592/664827286.jpg" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 10px; margin-left: 0px; margin-right: 10px; border-width:1px;padding:3px;" alt="Photo" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: block; font-size: 90%; margin-top: -10px; margin-bottom: 10px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="text-align:justify;display:block;"><font><font>Londres comme l'un des march&eacute;s les plus importants pour les transactions financi&egrave;res qui r&eacute;pondent aux exigences religieuses de l'Islam. </font><font>&laquo;Je veux Londres Duba&iuml; prochain l'un des grands centres du monde pour l'industrie de la finance islamique", a d&eacute;clar&eacute; le Premier ministre britannique David Cameron mardi lors d'une conf&eacute;rence &eacute;conomique dans la capitale britannique. </font><font>Dans le m&ecirc;me temps, le gouvernement a annonc&eacute; son intention de se lancer dans les prochaines ann&eacute;es comme le premier gouvernement national &agrave; l'ext&eacute;rieur du monde musulman, une liaison conform&eacute;ment &agrave; la loi islamique. </font><font>Le papier doit avoir un volume d'environ 200 millions de livres (&euro; 235.000.000). </font><font>"Grande-Bretagne est &agrave; son meilleur quand il est ouvert sur le monde, a d&eacute;clar&eacute; le ministre des Finances, George Osborne. </font><font>Pr&eacute;voit la Bourse de Londres en vertu de laquelle un indice de march&eacute; des actifs financiers islamiques.</font></font><br /><span></span><br /><span></span></div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <div>  <!--BLOG_SUMMARY_END--></div>  <div class="paragraph"><span style="line-height: 1.5;">Die Briten sehen islamische Geldgesch&auml;fte als einen vielversprechenden Wachstumsmarkt: Sie machen derzeit nur rund 1 Prozent des Weltmarkts aus, obwohl rund ein Viertel der Weltbev&ouml;lkerung muslimischen Glaubens ist. Sch&auml;tzungen zufolge hat sich das globale Volumen islamischer Transaktionen trotz Weltfinanzkrise seit 2006 auf knapp 1,5 Billionen Dollar mehr als verdoppelt. Auch die Begebung von islamischen Anleihen, den sogenannten Sukuk, ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen. &bdquo;Wir wollen sicherstellen, dass ein gro&szlig;er Teil dieser neuen Investitionen hier in Gro&szlig;britannien get&auml;tigt wird&ldquo;, sagte Cameron. London gilt als der f&uuml;hrende Handelsplatz au&szlig;erhalb der islamischen Welt, kommt bisher aber nur auf einen Marktanteil von rund einem Prozent.</span><br /><br /><span></span><br /><span></span>&bdquo;Allah hat den Kauf erlaubt, aber Zinsnehmen verboten&ldquo;Nach den Gesetzen des Islam d&uuml;rfen bei Geldgesch&auml;ften keine Zinsen erhoben werden. Entsprechende Finanzprodukte m&uuml;ssen von einem islamischen Rechtsexperten gepr&uuml;ft und zertifiziert werden. &bdquo;Allah hat den Kauf erlaubt, aber Zinsnehmen verboten&ldquo;, hei&szlig;t es im Koran, der heiligen Schrift des Islam. &bdquo;F&uuml;rchtet Allah und verzichtet auf den ausstehenden Zins, wenn ihr Gl&auml;ubige seid. Tut ihr es nicht, dann ist euch Krieg von Allah und seinen Gl&auml;ubigen erkl&auml;rt.&ldquo; Ein Investor darf demnach seine Rendite nicht durch die blo&szlig;e Bereitstellung von Geld erzielen. Stattdessen muss er eine wirtschaftliche Leistung erbringen, die zum Beispiel eine Gewinnbeteiligung oder eine Mietzahlung rechtfertigt.<br /><span></span><br /><span></span>Damit Transaktionen dem Zinsverbot gen&uuml;gen, sind sie in der Regel mit einem physischen Verm&ouml;genswert unterlegt. Im Fall der geplanten britischen Staatsanleihe sollen die Anleger an den Mieteinnahmen aus Regierungsgeb&auml;uden partizipieren. Im Jahr 2004 hat bereits Sachsen-Anhalt eine Islamanleihe &uuml;ber 100 Millionen Euro und eine Laufzeit von 5 Jahren begeben. Sie galt damals als Novum in Europa und war ebenfalls mit Einnahmen aus landeseigenen Immobilien unterlegt. Vergangenes Jahr bot der kleine M&uuml;nchner Finanzdienstleister FWU Anlegern eine Anleihe nach islamischem Recht &uuml;ber 55 Millionen Dollar (40 Millionen Euro) zur Zeichnung an.<br /><span></span><br /><span></span>Islamanleihe hindert britischen Staat nicht an Gesch&auml;ften mit IsraelAuch gro&szlig;e europ&auml;ische und amerikanische Kreditinstitute wie die Deutsche Bank, Citi Group, Barclays und BNP Paribas sind im Gesch&auml;ft mit islamischen Finanzdienstleistungen aktiv. An der Londoner B&ouml;rse werden derzeit 49 Islamanleihen und eine Reihe von b&ouml;rsennotierten islamischen Investmentfonds gehandelt. Gro&szlig;e Immobilienprojekte, wie das neue B&uuml;rohochhaus &bdquo;The Shard&ldquo; an der Themse, wurden mit Hilfe islamischer Finanzierungsmethoden gebaut. Das umgerechnet 1,9 Milliarden Euro teure h&ouml;chste Geb&auml;ude in der Europ&auml;ischen Union wurde ma&szlig;geblich von Investoren aus dem Golfemirat Qatar bezahlt.<br /><span></span><br /><span style="line-height: 1.5;">Au&szlig;enpolitisch k&ouml;nnen die islamischen Finanzprodukte f&uuml;r die Briten allerdings brisant sein. So sah sich die Regierung bereits gen&ouml;tigt, darauf hinzuweisen, dass die angek&uuml;ndigte Islamanleihe den britischen Staat nicht daran hindere, weiter Gesch&auml;fte mit Israel zu betreiben. Das wichtigste Zentrum f&uuml;r islamische Finanzgesch&auml;fte ist zudem Iran. Das Land ist wegen seiner umstrittenen Atompolitik vom Westen mit weitreichenden Wirtschaftssanktionen belegt worden. Nach Berechnung des britischen Fachmagazins &bdquo;The Banker&ldquo; entfallen 36 Prozent aller islamischen Finanzgesch&auml;fte auf Iran. An zweiter und dritter Stelle folgen Malaysia und Saudi-Arabien. In der T&uuml;rkei werden dagegen nur rund 5 Prozent aller Geldtransaktionen nach islamischem Recht abgewickelt.</span><br /><span style=""></span><br />Frankfurter Allgemeine Zeitung<br /><span></span></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Türkei: Islamische Banken immer beliebter]]></title><link><![CDATA[https://de.financialislam.com/news/trkei-islamische-banken-immer-beliebter]]></link><comments><![CDATA[https://de.financialislam.com/news/trkei-islamische-banken-immer-beliebter#comments]]></comments><pubDate>Wed, 30 Oct 2013 13:42:45 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://de.financialislam.com/news/trkei-islamische-banken-immer-beliebter</guid><description><![CDATA[ Glauben, Gott und Geld. Passt das zusammen? Ja, sagen Banken, die nach islamischen Prinzipien wirtschaften. In der T&uuml;rkei werden sie immer popul&auml;rer - auch wenn das nicht jeder begr&uuml;&szlig;t.Islamische Banken - sogenannte Beteiligungsbanken - werden in der T&uuml;rkei immer popul&auml;rer. Die Statistik der t&uuml;rkischen Vereinigung der Beteiligungsbanken (TKBB) zeigt: Seit 2006 wuchs das islamische Bankwesen in der T&uuml;rkei um 25 bis 30 Prozent pro Jahr. Zu Beginn dieses Ja [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<span class='imgPusher' style='float:left;height:0px'></span><span style='z-index:10;position:relative;float:left;;clear:left;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a><img src="https://de.financialislam.com/uploads/3/8/5/3/3853592/986365547.jpg" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 10px; margin-left: 0px; margin-right: 10px; border-width:1px;padding:3px;" alt="Photo" class="galleryImageBorder" /></a><span style="display: block; font-size: 90%; margin-top: -10px; margin-bottom: 10px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="text-align:justify;display:block;">Glauben, Gott und Geld. Passt das zusammen? Ja, sagen Banken, die nach islamischen Prinzipien wirtschaften. In der T&uuml;rkei werden sie immer popul&auml;rer - auch wenn das nicht jeder begr&uuml;&szlig;t.<br /><span></span><br /><span></span>Islamische Banken - sogenannte Beteiligungsbanken - werden in der T&uuml;rkei immer popul&auml;rer. Die Statistik der t&uuml;rkischen Vereinigung der Beteiligungsbanken (TKBB) zeigt: Seit 2006 wuchs das islamische Bankwesen in der T&uuml;rkei um 25 bis 30 Prozent pro Jahr. Zu Beginn dieses Jahres gab es rund 800 Niederlassungen, mittlerweile sind es schon mehr als 900. Vier Banken sind es, die diesen Markt bedienen. Drei von ihnen stammen aus der Golfregion. Klangvolle Namen haben sie alle: "Bank Asya", "T&uuml;rkiye Finans", "Kuveyt T&uuml;rk" und "Albaraka T&uuml;rk".<br /></div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <div>  <!--BLOG_SUMMARY_END--></div>  <div class="paragraph" style="text-align:justify;"><span style="line-height: 1.5;">Keine Zinsen, aber Gewinne</span><br><span></span><br><span></span>Die Beteiligungsbanken richten sich nach islamischem Recht. Laut Koran sind Zinsen n&auml;mlich verboten - man darf sie weder verlangen noch zahlen. Islamische Banken k&ouml;nnen somit keine verzinsten Kredite vergeben, wie es andere Banken tun. Erlaubt ist jedoch die Aussch&uuml;ttung von Gewinnen: Die Beteiligungsbanken sammeln Kapital im Rahmen von Gewinn- und Verlustbeteiligungsvertr&auml;gen ein.<br><span></span><br><span></span><a><span style="line-height: 1.5; color: rgb(255, 255, 255);">Somit verleihen sie kein Geld, sondern machen ihre Kunden zu Teilhabern. Die Ertr&auml;ge erwirtschaften die Beteiligungsbanken dann aus dem Handel mit G&uuml;tern oder Imobilien. Die Beziehung mit dem Kunden ist damit eine Handelsbeziehung. Islamische Anleihen werden im islamischen Bankwesen als "Sukuks" bezeichnet.</span><br><span style="line-height: 1.5; color: rgb(255, 255, 255);">"Wir sind sehr nah an unseren Kunden dran und wir wissen genau, wozu unser Geld verwendet wird. In herk&ouml;mmlichen Bankinstituten kann der Kreditnehmer das Geld verwenden, wann und wof&uuml;r auch immer er m&ouml;chte. Der Geldfluss ist undurchsichtiger. Die Konten bei uns sind Partnerschaften. Diese Konten k&ouml;nnen nur Gewinn erzielen, wenn die Bank Profit erzielt. Wenn die Bank Verlust erleidet, muss das Konto diesen Verlust mittragen", so Osman Aky&uuml;z im DW-Gespr&auml;ch. Daher k&ouml;nne ein gl&auml;ubiger Muslim von diesem Bankensystem reinen Gewissens Gebrauch machen, sagt der Generalsekret&auml;r der t&uuml;rkischen Vereinigung der Beteiligungsbanken.</span><br></a><br>Islamisieren die Banken das Land?<br><span></span><br><span></span><span style="line-height: 1.5;">S&auml;kulare T&uuml;rken bef&uuml;rchten durch den Aufstieg des islamischen Bankwesens eine st&auml;rkere Islamisierung der T&uuml;rkei. Die seit rund zehn Jahren regierende Partei AKP unter Premierminister Recep Tayyip Erdogan geriet des &Ouml;fteren aufgrund ihrer islamisch-konservativen Ausrichtung in die Kritik. Die Erweiterung des islamischen Bankensystems habe jedoch nichts mit einer Islamisierung der T&uuml;rkei zu tun, argumentiert Aky&uuml;z. "Es ist eine wirtschaftliche Aktivit&auml;t. Wir nennen es eben Beteiligung und es spricht die islamische Welt an", so der Generalsekret&auml;r. In der Welt der Finanzen gebe es ohnehin keine j&uuml;dische, christliche oder muslimische Finanzierung, betont Aky&uuml;z.</span>Die Regierung der T&uuml;rkei nutzt die islamische Finanzierung bereits seit den sp&auml;ten 1980er Jahren, damals wurde die noch angeboten von privaten Finanzinstitutionen. Diese wurden dann im Jahr 2006 offiziell als Beteiligungsbanken anerkannt. Im Jahr 2010 habe das Bankinstitut "Kuveyt T&uuml;rk" die erste islamische Staatsanleihe des Landes ausgestellt, so Aky&uuml;z. "Vergangenes Jahr vergab die Regierung "Sukuks" im Wert von bis zu 1,5 Milliarden Dollar auf dem internationalen Markt. Dieses Jahr waren es bereits 3,3 Milliarden Dollar", erkl&auml;rt Aky&uuml;z. In den kommenden Jahren solle das Gesch&auml;ft der Beteiligungsbanken weiter stark wachsen.<br><span></span><br><span></span>T&uuml;rkei ist auf ausl&auml;ndisches Kapital angewiesen<br><span></span><br><span></span>F&uuml;r den Wirtschaftsexperten und &Ouml;konomen Mustafa S&ouml;nmez beeinflusst das islamische Bankenwesen weder die politische noch die wirtschaftliche Situation in der T&uuml;rkei nennenswert, da es lediglich einen geringen Anteil von rund f&uuml;nf Prozent am t&uuml;rkischen Bankensektor hat. "Die T&uuml;rkei ben&ouml;tigt ausl&auml;ndisches Kapital", sagt S&ouml;nmez. "Ganz egal, ob das Kapital von christlicher oder islamischer Seite kommt. Die T&uuml;rkei will selbstverst&auml;ndlich davon profitieren, ein islamisches Land zu sein", sagt S&ouml;nmez im DW-Gespr&auml;ch.<br><span></span><br><span></span>"Die T&uuml;rkei will davon profitieren, ein islamisches Land zu sein": Mustafa S&ouml;nmez<br>"Sie richtet sich gezielt an die L&auml;nder, die Petrodollar besitzen. Die will sie dazu bringen, in der T&uuml;rkei zu investieren." Da der t&uuml;rkische Markt Investitionen aus unterschiedlichen Teilen der Welt ben&ouml;tige, k&ouml;nne islamisches Kapital den herk&ouml;mmlichen Kapitalfluss ohnehin niemals ersetzen, betont S&ouml;nmez.<br><span></span><br><span></span>"Es ist einfach ein Weg des Finanzierens, des Investments, des Sammelns von Geld", sagt Osman Aky&uuml;z. Der Generalsekret&auml;r weist au&szlig;erdem darauf hin, dass islamische Banken auch in nicht-muslimischen Staaten aktiv seien. So er&ouml;ffnete im Jahr 2010 die "Kuveyt T&uuml;rk Beteiligungsbank" in Mannheim. Seit 2004 existiert die "Islamic Bank of Britain" mit insgesamt vier Niederlassungen in England.<br><span></span><br><span></span>In der T&uuml;rkei wollen die Beteiligungsbanken k&uuml;nftig auch bei Gro&szlig;projekten ihre Mitwirkung anbieten. "Unter anderem beim Bau der dritten Bosporus-Br&uuml;cke oder des dritten Flughafens in Istanbul k&ouml;nnten wir Finanzierungen anbieten und Sukuks vergeben", sagt Aky&uuml;z.<br><span></span><br><span></span></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Thailändische Ministerpräsidentin würdigt Dienste der  Islamischen Bank ]]></title><link><![CDATA[https://de.financialislam.com/news/thailndische-ministerprsidentin-wrdigt-dienste-der-islamischen-bank]]></link><comments><![CDATA[https://de.financialislam.com/news/thailndische-ministerprsidentin-wrdigt-dienste-der-islamischen-bank#comments]]></comments><pubDate>Mon, 04 Mar 2013 16:38:53 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://de.financialislam.com/news/thailndische-ministerprsidentin-wrdigt-dienste-der-islamischen-bank</guid><description><![CDATA[ Die thail&auml;ndische Ministerpr&auml;sidentin Shinawtra w&uuml;rdigte die Dienste der  Islamischen Bank in diesem Land an die muslimischen B&uuml;rger.&nbsp;Laut Iqna besuchte  sie am Dienstag, 26. Februar, die Bank und sagte: Ich bedanke mich f&uuml;r die  Dienste der Bank, u. a. die Hilfen f&uuml;r Studium und Schule, denn damit wird ein  vorteilhaftes Vorbild f&uuml;r andere Bank und Geldinstitute geschaffen.       Sie sagte ferner: Bildung ist f&uuml;r jede Gesellschaft notwendig, daher s [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<span class='imgPusher' style='float:right;height:0px'></span><span style='z-index:10;position:relative;float:right;;clear:right;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a><img src="https://de.financialislam.com/uploads/4/2/2/7/4227265/330043744.jpg" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 10px; margin-left: 10px; margin-right: 0px; border-width:1px;padding:3px;" alt="Photo" class="galleryImageBorder" /></a><div style="display: block; font-size: 90%; margin-top: -10px; margin-bottom: 10px; text-align: center;"></div></span> <div class="paragraph" style="text-align:justify;display:block;">Die thail&auml;ndische Ministerpr&auml;sidentin Shinawtra w&uuml;rdigte die Dienste der  Islamischen Bank in diesem Land an die muslimischen B&uuml;rger.&nbsp;<br /><br />Laut Iqna besuchte  sie am Dienstag, 26. Februar, die Bank und sagte: Ich bedanke mich f&uuml;r die  Dienste der Bank, u. a. die Hilfen f&uuml;r Studium und Schule, denn damit wird ein  vorteilhaftes Vorbild f&uuml;r andere Bank und Geldinstitute geschaffen.<br /><span style=""></span></div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <div>  <!--BLOG_SUMMARY_END--></div>  <div class="paragraph" style="text-align:justify;">Sie sagte ferner: Bildung ist f&uuml;r jede Gesellschaft notwendig, daher sollten Organisationen und Institutionen im Land die Studenten und Akademiker unterst&uuml;tzen, damit sie sorglos ihrem Studium nachgehen k&ouml;nnen. So gestaltet sich der Fortschritt, Sicherheit und Allgemeinbildung der ganzen Gesellschaft.<br /><br />IRIB</div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Middle eastern und islamische  Venture Capital-Markt ]]></title><link><![CDATA[https://de.financialislam.com/news/middle-eastern-und-islamische-venture-capital-markt]]></link><comments><![CDATA[https://de.financialislam.com/news/middle-eastern-und-islamische-venture-capital-markt#comments]]></comments><pubDate>Mon, 04 Mar 2013 16:24:30 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://de.financialislam.com/news/middle-eastern-und-islamische-venture-capital-markt</guid><description><![CDATA[ Die islamische und im Nahen Osten VC-Markt trotz der Tatsache, dass es  buchst&auml;blich Millionen von muslimischen Unternehmer in Industrie-und  Entwicklungsl&auml;ndern auf der Suche nach Kapital f&uuml;r ihr neues  Start-up-Unternehmen, bleibt das Reich der islamischen Venture Capitalist in  einem evolution&auml;ren Zustand. Dennoch bleibt das ungenutzte Potenzial f&uuml;r  islamische Venture Capital riesig. Dar&uuml;ber hinaus hat der islamischen Welt mehr  als seinen fairen Anteil an Inve [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<span class='imgPusher' style='float:left;height:0px'></span><span style='z-index:10;position:relative;float:left;;clear:left;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a><img src="https://de.financialislam.com/uploads/4/2/2/7/4227265/353783819.jpg" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 10px; margin-left: 0px; margin-right: 10px; border-width:1px;padding:3px;" alt="Photo" class="galleryImageBorder" /></a><div style="display: block; font-size: 90%; margin-top: -10px; margin-bottom: 10px; text-align: center;"></div></span> <div class="paragraph" style="text-align:justify;display:block;">Die islamische und im Nahen Osten VC-Markt trotz der Tatsache, dass es  buchst&auml;blich Millionen von muslimischen Unternehmer in Industrie-und  Entwicklungsl&auml;ndern auf der Suche nach Kapital f&uuml;r ihr neues  Start-up-Unternehmen, bleibt das Reich der islamischen Venture Capitalist in  einem evolution&auml;ren Zustand. Dennoch bleibt das ungenutzte Potenzial f&uuml;r  islamische Venture Capital riesig. Dar&uuml;ber hinaus hat der islamischen Welt mehr  als seinen fairen Anteil an Investoren mit High-End-net lohnt in potenziell  lukrative Gesch&auml;fte zu investieren. Somit ist die Konvergenz der sowohl eine  "Notwendigkeit" und "Versorgung" immer auf die Schaffung eines neuen Produktes  f&uuml;hren, und das ist ebenso so im Falle von rein islamischen  Risikokapital.<br /></div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <div>  <!--BLOG_SUMMARY_END--></div>  <div class="paragraph" style="text-align:justify;">Der Kern jeder vorgeschlagenen Islamische Finanzierung Transaktion ist, dass Scharia (islamisches Recht) Zins-based lending verbietet. Dar&uuml;ber hinaus Shariah weitere verbietet Investitionen in bestimmte T&auml;tigkeiten, die als Verletzung des Islam, wie Gl&uuml;cksspiel gesehen werden.<br /><br />Allerdings im Wesentlichen nicht die Mechanismen der Venture Capital nicht f&uuml;r verzinsliche Darlehen bieten. Vielmehr an der Kern jeder Venture Capital-Finanzierung ist eine Vereinbarung, in den Risiken der Unternehmung im Gegenzug f&uuml;r die Gewinne aus solchen Unternehmung abgeleitet Aktien.<br /><br />Als solche, anstatt im Gegensatz zu islamischen Rechts, halten viele Wissenschaftler, dass Venture Capital-Finanzierung mit einer der Eckpfeiler Prinzipien des Islam erf&uuml;llt: es bietet die dringend ben&ouml;tigte Investitionen in Start-up-Unternehmen im Gegenzug f&uuml;r die m&ouml;glichen Gewinne, w&auml;hrend die Annahme der Risiken, die beteiligt sein in einem solchen Deal. Diese Art von Struktur in Islamic Finance ist mudaraba Finanzierung aufgerufen, die &uuml;ber viele Jahrhunderte in der islamischen Welt eingesetzt.<br /><br />Strukturierung eines islamischen Venture Capital Gesch&auml;ft&nbsp;<br /><br />Die genaueste &Uuml;bersetzung eines mudaraba Finanzierung ist ein Vertrag, bei dem eine Person, der Investor (bekannt als rabal-maal), bringt die Finanzierung und die andere Person, bringt der Unternehmer (bekannt als mudarib), Know-how und Aufwand. Gemeinsam teilen sie die anteilige Gewinn nach ihren vorarrangierte Vereinbarung.<br /><br />Grundlegend f&uuml;r die mudaraba Finanzierungsstruktur ist jedoch die Tatsache, dass der Unternehmer nicht zu verlieren drohen keine finanzielle Investition / Wert gelegt werden. Wenn die Unternehmung waren zum Scheitern verurteilt, wird die maximale der Unternehmer k&ouml;nnte zu verlieren, ist die Investition machen sie im Unternehmenssektor selbst (dh ihr eigenes Geld); zuz&uuml;glich Zeit und M&uuml;he setzten sie in die Venture. Der Grund, warum dies der Fall ist, weil unter dem Islam, kann man nicht verlieren, was Sie nicht leisten.<br /><br />Dar&uuml;ber hinaus unter einem mudaraba Finanzierungsstruktur, streng genommen, der Anleger ist nicht erlaubt, in den Verwaltungs-Angelegenheiten der Unternehmung, in denen sie investiert haben, teilzunehmen, sie sind einfach ein Investor - Zeit. Day-to-day und Gesamtleitung des Unternehmens m&uuml;ssen dem Unternehmer &uuml;berlassen werden.<br /><br />Unterschiede zwischen islamischer und westlicher VC-Finanzierung&nbsp;<br /><br />W&auml;hrend die mudaraba islamischen Finanzierungsstruktur f&uuml;r eine Form des spekulativen Kapitalismus zur Verf&uuml;gung stellt, es wirft auch einige Fragen, die westliche Risikokapitalfonds un-Lockerung finden k&ouml;nnen.<br /><br />Ein Kern Unterschied zwischen Venture Capital-Investitionen, die mit der Scharia und den h&auml;ufiger im Westen gesehen entsprechen ist die Zuweisung von Verlustrisiko.<br /><br />Traditionell Risikokapitalfonds in Hochrisiko-Unternehmen zu investieren, in denen es eine &uuml;berdurchschnittliche Chance, dass das Gesch&auml;ft nicht ein lebensf&auml;higes Unternehmen sein, aber wo der Gewinn Kopf ist riesig. In den meisten F&auml;llen hat dies in der Gegend von Technologie-Unternehmen konzentriert, aber heute k&ouml;nnte es auch f&uuml;r andere Branchen gelten, wie Medien und Medizin. Ein immer wiederkehrendes Thema ist jedoch, "hohes Risiko". Zum Beispiel kann jeder von Yahoo!, Google, Apple, YouTube und MySpace, zu einem bestimmten Zeitpunkt oder andere erhielt Venture-Capital-Finanzierung. Und f&uuml;r jeden dieser Erfolge gab es hundert Fehler!<br /><br />Da Risikokapitalfonds historisch hohes Risiko Branche Unternehmen zu investieren, im Laufe der Zeit haben sich Venture Capital-Firmen statt eine Struktur, die ihnen aus der Anlage austreten l&auml;sst stellen: (a) mit maximalen Gewinn, und (b) mit minimalen Verlusten. Wie wir sehen werden, unter der islamischen Scharia schaffen beides ein Problem. Eines der ersten Gespr&auml;che, die stattfindet, f&uuml;r alle Venture-Capital-Fonds suchen, um in ein Gesch&auml;ft zu investieren ist, wie sie aus dem Gesch&auml;ft aussteigen wollen. Alle Dinge sind gut, wird die gew&auml;hlte Form der Ausfahrt von der Venture-Capital-Fonds im Wege eines Initial Public Offering (IPO) der Gesch&auml;ftsanteile an die breite &Ouml;ffentlichkeit sein. Allerdings Wahl, um einen B&ouml;rsengang als Exit-Strategie in einem islamischen Wagniskapitalinvestitionen Finanzierungsstruktur haben, ist nicht zul&auml;ssig. Somit muss ein alternativer Mechanismus zu ber&uuml;cksichtigen.<br /><br />Auf der Kehrseite, wie bereits erw&auml;hnt, in einem Worst-Case-Szenario, wenn die Unternehmung fehl, kann der Unternehmer (mudarib) nicht mehr verlieren, als die Zeit und M&uuml;he, die sie in das Unternehmen investiert haben. Als solche in der Tat, tr&auml;gt der Anleger die Hauptlast des finanziellen Risikos, dass das Unternehmen scheitern. So werden traditionelle Mechanismus, der anderweitig einschr&auml;nken w&uuml;rde die Venture-Capital-Fonds Verluste oder sonst geben dem Venture Capital Unternehmen eine Pr&auml;ferenz gegen&uuml;ber den anderen Investoren in der Wirtschaft in einem Konkurs-Szenario, wie mit dem Einsatz von einer Vorzugsaktie Struktur unter verboten das islamische Recht.<br /><br />Der zweite Kern Unterschied zwischen einem westlichen Struktur Venture Capital Finanzierung Deal und einem islamischen Venture Capital Finanzierung Deal bezieht sich auf die F&uuml;hrung der Gesch&auml;fte selber. In fast allen F&auml;llen von Venture Capital-Investitionen im Westen, wird die Venture-Capital-Fonds in einem Team, das entweder die Gesch&auml;fte direkt ("hands-on") zu bringen oder &uuml;berwacht sorgf&auml;ltig die Richtung, in die das Unternehmen ergriffen wird. In der Tat, so wichtig ist dieser Aspekt von Venture Kapitalismus im Westen, dass die meisten Berater werden Unternehmer sagen, dass, wenn ein Venture-Capital-Fonds ist oder nicht bereit ist, diese Rolle zu &uuml;bernehmen, und bringen an Bord der Erfahrung, die sie gewonnen haben, dann sollten sie nicht w&auml;hlen Sie die Venture Capital-Fonds als Teil des Deals. Angesichts der Einschr&auml;nkungen der mudaraba betrachten eine Menge von Gelehrten dies als verboten!<br /></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Islamischen finanzprodukt boomen]]></title><link><![CDATA[https://de.financialislam.com/news/islamischen-finanzprodukt-boomen]]></link><comments><![CDATA[https://de.financialislam.com/news/islamischen-finanzprodukt-boomen#comments]]></comments><pubDate>Mon, 04 Mar 2013 08:30:21 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://de.financialislam.com/news/islamischen-finanzprodukt-boomen</guid><description><![CDATA[ Lange haben sich nur die Banken der islamisch gepr&auml;gten L&auml;nder mit dem Widerspruch zwischen traditionellem Bankgesch&auml;ft und Islam befasst. Jetzt st&uuml;rzen sich auch westliche Banken auf das hochlukrative Gesch&auml;ft mit islamischen Finanzprodukten. Und drohen die Marktchancen in Deutschland zu verpassen.&nbsp;Warnung k&ouml;nnte kaum deutlicher sein: "Diejenigen, die Zins verschlingen, sollen nicht anders dastehen als wie einer, der vom Satan erfasst und geschlagen ist." So  [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<span class='imgPusher' style='float:left;height:0px'></span><span style='z-index:10;position:relative;float:left;;clear:left;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a><img src="https://de.financialislam.com/uploads/4/2/2/7/4227265/518636887.jpg?231" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 10px; margin-left: 0px; margin-right: 10px; border-width:1px;padding:3px;" alt="Photo" class="galleryImageBorder" /></a><div style="display: block; font-size: 90%; margin-top: -10px; margin-bottom: 10px; text-align: center;"></div></span> <div class="paragraph" style="text-align:justify;display:block;">Lange haben sich nur die Banken der islamisch gepr&auml;gten L&auml;nder mit dem Widerspruch zwischen traditionellem Bankgesch&auml;ft und Islam befasst. Jetzt st&uuml;rzen sich auch westliche Banken auf das hochlukrative Gesch&auml;ft mit islamischen Finanzprodukten. Und drohen die Marktchancen in Deutschland zu verpassen.&nbsp;<br /><br />Warnung k&ouml;nnte kaum deutlicher sein: "Diejenigen, die Zins verschlingen, sollen nicht anders dastehen als wie einer, der vom Satan erfasst und geschlagen ist." So steht es in Sure zwei, Vers 275 des Korans. Viel Spielraum f&uuml;r Interpretationen bleibt da nicht. Muslime d&uuml;rfen weder Zinsen zahlen noch verlangen - und bleiben so von vielen konventionellen Bankprodukten ausgeschlossen. Ein Moslem darf ein zinsloses Girokonto f&uuml;hren, aber schon ein Sparbuch kommt f&uuml;r ihn nicht infrage.<br /></div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <div>  <!--BLOG_SUMMARY_END--></div>  <div class="paragraph" style="text-align:justify;"><span style="line-height: 1.5;">An das Zinsverbot halten sich selbst gro&szlig;e arabische Unternehmen, die gewinnorientiert wie ihre westliche Konkurrenz arbeiten. So finanzierte die Emirates Group, Muttergesellschaft der gleichnamigen Fluglinie, j&uuml;ngst &uuml;ber spezielle Islam-konforme Anleihen, sogenannte Sukuk, sechs neue Flugzeuge im Wert von gut 600 Millionen Dollar. "F&uuml;r uns bietet das zwar keinen direkten Vorteil etwa in Form niedriger Finanzierungskosten", sagt Emirates-Finanzchef Gary Chapman, "doch es hat den Vorteil, dass es unsere Stellung in der arabischen Welt st&uuml;tzt - sowie den lokalen Banken und dem Standort Dubai hilft."</span><br><span style=""></span><br><span style=""></span>  Lange haben sich nur die Banken der islamisch gepr&auml;gten L&auml;nder mit dem Widerspruch zwischen traditionellem Bankgesch&auml;ft und Islam befasst. Erst in den vergangenen Jahren haben auch westliche Banken und Versicherungen Strategien entwickelt, um trotz Zinsverbot an das Geld der 1,4 Milliarden Muslime zu kommen, deren Verm&ouml;gen die Deutsche Bank auf 1,8 Billionen Euro sch&auml;tzt. Ein gigantischer, bisher noch kaum erschlossener Markt. Denn die gesamte islamische Welt ist mit Scharia-konformen Produkten noch unterversorgt. "Das Gesch&auml;ft mit Islamic-Finance-Produkten w&auml;chst rasant", sagt Hans-J&uuml;rgen Koch, bei der Deutschen Bank verantwortlich f&uuml;r die Betreuung verm&ouml;gender Privatkunden in der Golfregion. "Die Nachfrage speziell im Mittleren Osten, Indonesien und Malaysia nimmt zu."<br><span style=""></span><br><span style=""></span>  Doch nicht nur dort. Auch in den Heimatm&auml;rkten der westlichen Banken und Versicherungen leben Millionen Muslime, die an Bankprodukten und Versicherungen interessiert sind, die ihrem Glauben entsprechen. Doch mit ihnen tun sich die Geldh&auml;user noch schwer, vor allem in Deutschland - wo rund drei Millionen Muslime leben. Die Gl&auml;ubigen, die hierzulande leben, sind gezwungen, ihr Geld nach westlichen Standards anzulegen und damit gegen ihre Religion zu versto&szlig;en, oder aber sie m&uuml;ssen ihr Erspartes auf einem zinslosen Konto dahinvegetieren lassen, was nach Informationen von Insidern bei der Deutschen Bank h&auml;ufig vorkommt. Die hiesigen Institute riskieren, dass ausl&auml;ndische Konkurrenten den Markt besetzen.<br><span style=""></span><br><span style=""></span>  Strenggl&auml;ubige Muslime d&uuml;rfen nur in Produkte investieren, die im Einklang mit der Scharia, der religi&ouml;sen Pflichtenlehre des Islam, stehen. Geld in Aktien anzulegen, ist zwar m&ouml;glich, weil sich der Anleger hier am unternehmerischen Risiko beteiligt und nicht nur Zinsen kassiert. Allerdings ist eine Reihe von Branchen ausgeschlossen. Anteile von Unternehmen, die Alkohol, Tabak, Schweinefleisch oder Waffen herstellen oder damit handeln, sind ebenso tabu wie die von Firmen, die etwas mit Pornografie oder Gl&uuml;cksspiel zu tun haben.<br><span style=""></span><br><span style=""></span>  Selbst Kredite oder Hypotheken kann ein Moslem nicht in Anspruch nehmen. Anstatt verzinste Kredite zu vergeben, kaufen islamische Banken beispielsweise die G&uuml;ter, die ein Unternehmer ben&ouml;tigt, selbst ein und geben sie sp&auml;ter mit Gewinn an ihn weiter. Die Bank tritt als Zwischenh&auml;ndler auf und umgeht damit das Zinsverbot. &Auml;hnlich bei Sparguthaben: Der Kunde erh&auml;lt keinen festen Zinssatz, sondern wird &uuml;ber sein Guthaben Teilhaber der Bank - und entsprechend seiner Einlage an ihrem Gewinn beteiligt.<br><span style=""></span><br><span style=""></span>  Im &ouml;lreichen Nahen Osten sind nach Einsch&auml;tzung der Deutschen Bank erst rund zehn Prozent des Verm&ouml;gens Scharia- gerecht angelegt. Grund f&uuml;r die gewaltige Marktl&uuml;cke: Es gab lange Zeit keine Produkte, die hinsichtlich Kosten und Rendite konkurrenzf&auml;hig gewesen w&auml;ren. Hinzu kam, dass "es bei islamischen Investmentgesellschaften einige Betrugsf&auml;lle gab", sagt Kilian B&auml;lz, Rechtsanwalt und Experte f&uuml;r islamische Finanzierungen.<br><span style=""></span><br><span style=""></span>  Seit sich auch westliche Banken im "Islamic Banking" engagieren, nimmt die Nachfrage zu. Denn sie bieten Scharia-konforme Produkte mit westlichen Sicherheitsstandards an. Hinzu kommt, dass der hohe &Ouml;lpreis f&uuml;r steigende Einkommen sorgt. Eine Untersuchung der Unternehmensberatung Capgemini kam zum Ergebnis, dass die Zahl der Wohlhabenden im Nahen Osten bis 2008 um j&auml;hrlich 2,8 Prozent zunehmen wird - und die dann voraussichtlich 900 Milliarden Dollar besitzen werden.<br><span style=""></span><br><span style=""></span>  Das Gesch&auml;ft lassen sich die Banken des Westens nicht entgehen. Vorreiter ist die Deutsche Bank. Sie ist seit 111 Jahren in der Region pr&auml;sent und finanzierte einst die Bagdadbahn von Istanbul in die irakische Hauptstadt - eines der gr&ouml;&szlig;ten Projekte des deutschen Imperialismus. Seit 30 Jahren hat die Bank eine Filiale in Bahrain, wo sie heute millionenschwere Anleihen f&uuml;r islamische Investoren entwickelt. Das Besondere daran ist, dass an die Inhaber keine Zinsen gezahlt werden. Sie werden stattdessen am zugrunde liegenden Verm&ouml;gen, zum Beispiel Mieteinnahmen, beteiligt. Eine der gr&ouml;&szlig;ten Scharia-konformen Anleihen mit einem Volumen von 2,8 Milliarden Dollar wurde im Februar von der Hafengesellschaft Dubai Ports World aufgelegt. Mit dem Geld hat sie den Kauf des britischen Konkurrenten P&amp;O finanziert, der H&auml;fen in Europa, Asien und Amerika betreibt.<br><span style=""></span><br><span style=""></span>  In Bahrain und im Boomstaat Dubai sind heute praktisch alle Gro&szlig;banken wie HSBC oder Citibank vertreten. Der Schweizer Finanzkonzern UBS hatte 2002 sogar eine islamische Bank, die Noriba, gegr&uuml;ndet, die bereits zwei Jahre sp&auml;ter Gewinn abwarf.<br><span style=""></span><br><span style=""></span>  Um vom steigenden Wohlstand in den Erd&ouml;l exportierenden L&auml;ndern zu profitieren, m&uuml;ssen auch die Versicherer reagieren. Denn da bei Abschluss einer Versicherung beide Seiten noch nicht wissen, ob der Schadensfall je eintritt, haftet ihr der Ruf eines Gl&uuml;cksspiels an, und das ist im Islam verboten. Zudem kritisieren einige Gelehrte, dass sich aus den j&auml;hrlichen Pr&auml;mien der Versicherten ein Zinsvorteil f&uuml;r die Versicherungsgesellschaft ergibt. Mittlerweile haben die Gesellschaften deshalb Produkte entwickelt, die das Problem l&ouml;sen: Takaful genannt. Sie basieren auf dem Prinzip eines Solidarfonds. Die Mitglieder zahlen Geld in einen Topf ein, aus dem die Betroffenen im Schadensfall bedient werden. Das Risiko tr&auml;gt dabei nicht die Versicherung, sondern es bleibt bei den Versicherten.<br><span style=""></span><br><span style=""></span>  Im vergangenen Jahr steigerte die Branche nach Sch&auml;tzung des M&uuml;nchner Allianz-Konzerns den Absatz Scharia-konformer Produkte um 28 Prozent. Experten gehen davon aus, dass das rapide Wachstum anh&auml;lt. Die Salama Islamic Arab Insurance Company, die gr&ouml;&szlig;te islamische Versicherungsgesellschaft, rechnet damit, dass die Versichertenzahl pro Jahr um 15 bis 20 Prozent zulegen wird. Denn der Markt entsteht gerade erst. Bei nur rund einem Prozent liegt die Versorgung mit Sach- und Lebensversicherungen in den islamischen L&auml;ndern, wo langsam die Mittelschicht w&auml;chst. F&uuml;r die Allianz ist das Gesch&auml;ft mit Takaful ein wichtiger Zukunftsmarkt: "In 20 Jahren werden Scharia-Produkte vermutlich einen Marktanteil von 20 Prozent haben", sagt Jens Reisch, der f&uuml;r die Allianz in Indonesien die Sparte Lebensversicherungen leitet.<br><span style=""></span><br><span style=""></span>  Vorreiter in diesem Segment ist neben der Allianz der kleine M&uuml;nchner Finanzdienstleister FWU, der sich darauf spezialisiert hat, Fonds- und Versicherungsprodukte zu entwickeln. Zusammen mit lokalen Versicherungspartnern bietet FWU seit diesem Fr&uuml;hjahr unter anderem in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Malaysia eine fondsgebundene Lebensversicherung an, die den Regeln der Scharia gen&uuml;gt. Lokale Banken verkaufen die Police. Das Gesch&auml;ft brummt. Schon bis August hat FWU nach eigenen Angaben die Zielmarke f&uuml;r das gesamte Jahr um 20 Prozent &uuml;bertroffen. Unter dem Strich steuern Takaful-Lebensversicherungen derzeit 15 Prozent zum Gewinn des Unternehmens bei. Langfristig soll der Anteil auf 40 bis 50 Prozent steigen.<br><span style=""></span><br><span style=""></span>  Auch in Europa gibt es f&uuml;r Scharia-konforme Bank- und Versicherungsprodukte einen Markt. Hier leben rund 32 Millionen Muslime, davon drei Millionen in Deutschland. Davon nehmen nach einer Untersuchung des Institute of Islamic Banking and Insurance aber nur vier Prozent islamische Finanzprodukte in Anspruch. Die Mehrheit der Befragten begr&uuml;ndet den geringen Zuspruch allerdings nicht mit Desinteresse. Es mangele schlicht an Angeboten, klagen sie.<br><span style=""></span><br><span style=""></span>  Und mit den wenigen Produkten wenden sich die Banken fast ausschlie&szlig;lich an betuchte Kunden. Die Credit Suisse etwa bietet Verm&ouml;gensverwaltung und Private-Equity-Investitionen nach islamischen Regeln an. Die BHF-Bank, eine Tochter der Privatbank Sal. Oppenheim, hat ein ihrer verm&ouml;genden Kundschaft entsprechendes Aktienportfolio zusammengestellt.<br><span style=""></span><br><span style=""></span>  Angebote, die offiziell auch in Deutschland verf&uuml;gbar sind. Theoretisch. Die Frage ob die Credit Suisse Scharia-konforme Produkte im Angebot habe, kommentiert ein Privatkundenbetreuer der Bank jedoch erst mit Schweigen, dann mit dem versch&auml;mten Eingest&auml;ndnis: "Das sagt mir gar nichts. Sie m&uuml;ssen mir schon erkl&auml;ren, was das ist." Bei der BHF-Bank das gleiche Bild. "Scharia-konforme Produkte?", fragt ein Betreuer der Bank. "Unternehmensaktien, die sich an den Regeln des Islam orientieren? Das habe ich noch nie geh&ouml;rt."<br><span style=""></span><br><span style=""></span>  Weil es hier am Angebot mangelt, investieren Gl&auml;ubige wie die Familie von Ayse Yilmaz aus Koblenz ihr Erspartes in der T&uuml;rkei. Die 30-J&auml;hrige lebt seit dem Kindergartenalter in Deutschland, hat hier ihr Abitur gemacht und gibt bei einer privaten Sprachschule Englisch-Unterricht. Sie spricht flie&szlig;end Deutsch und f&uuml;hlt sich integriert. Die Prinzipien der Scharia sind ihr trotzdem wichtig und "so geht es vielen in meinem Umfeld", sagt sie.<br><span style=""></span><br><span style=""></span>  Das Interesse der Banken an Kunden wie Yilmaz h&auml;lt sich in Grenzen. Die Commerzbank-Investmenttochter Cominvest hatte Muslimen vor sechs Jahren einen Aktienfonds angeboten. Doch der wurde wegen Erfolglosigkeit wieder eingestellt. Damit hatte sich f&uuml;r die Bank das Thema nach Aussage eines Sprechers erledigt. Auch die Deutsche Bank sieht keinen Handlungsbedarf. Es gebe keine Nachfrage, hei&szlig;t es.<br><span style=""></span><br><span style=""></span>  Dabei bezeichnen sich in der Untersuchung des Institute of Islamic Banking and Insurance mehr als zwei Drittel der deutschen Muslime als religi&ouml;s. Und hierzulande leben mehr Menschen, die an den Koran glauben, als in den Boom-M&auml;rkten Dubai und Abu Dhabi zusammen. Diese Klientel wird von den deutschen Banken vernachl&auml;ssigt.<br><span style=""></span><br><span style=""></span>  Wo liegt das Problem? Zum einen sei die muslimische Gemeinschaft in Deutschland "in ihrem Anlageverhalten nicht so homogen wie beispielsweise in Indonesien", sagt Ulf Hollstein, beim Bankhaus Metzler f&uuml;r die Nahost-Region zust&auml;ndig. "Man m&uuml;sste hier viele einzelne Produkte entwickeln, was den meisten Banken wirtschaftlich nicht sinnvoll erscheint."<br><span style=""></span><br><span style=""></span>  Islam-Experte B&auml;lz geht dagegen davon aus, dass das Marktpotenzial bisher schlichtweg nicht genutzt wurde: "Man kann nicht ein einzelnes Produkt auf den Markt bringen und dann davon ausgehen, dass die Leute sich darauf st&uuml;rzen." N&ouml;tig sei eine ganze Palette an Basisprodukten wie Girokonten, Verbraucherdarlehen und Baufinanzierungen. "Und solche Produkte m&uuml;ssen dann auch fachm&auml;nnisch vertrieben werden." Sie m&uuml;ssten beworben und von Bankangestellten verkauft werden, "die sich mit Islam-konformen Produkten auskennen und auch die Bedenken und Bed&uuml;rfnisse der Kunden kennen."<br><span style=""></span><br><span style=""></span>  Die Warnung k&ouml;nnte kaum deutlicher sein: "Diejenigen, die Zins verschlingen, sollen nicht anders dastehen als wie einer, der vom Satan erfasst und geschlagen ist." So steht es in Sure zwei, Vers 275 des Korans. Viel Spielraum f&uuml;r Interpretationen bleibt da nicht. Muslime d&uuml;rfen weder Zinsen zahlen noch verlangen - und bleiben so von vielen konventionellen Bankprodukten ausgeschlossen. Ein Moslem darf ein zinsloses Girokonto f&uuml;hren, aber schon ein Sparbuch kommt f&uuml;r ihn nicht infrage.<br><span style=""></span><br><span style=""></span>  An das Zinsverbot halten sich selbst gro&szlig;e arabische Unternehmen, die gewinnorientiert wie ihre westliche Konkurrenz arbeiten. So finanzierte die Emirates Group, Muttergesellschaft der gleichnamigen Fluglinie, j&uuml;ngst &uuml;ber spezielle Islam-konforme Anleihen, sogenannte Sukuk, sechs neue Flugzeuge im Wert von gut 600 Millionen Dollar. "F&uuml;r uns bietet das zwar keinen direkten Vorteil etwa in Form niedriger Finanzierungskosten", sagt Emirates-Finanzchef Gary Chapman, "doch es hat den Vorteil, dass es unsere Stellung in der arabischen Welt st&uuml;tzt - sowie den lokalen Banken und dem Standort Dubai hilft."<br><span style=""></span><br><span style=""></span>  Lange haben sich nur die Banken der islamisch gepr&auml;gten L&auml;nder mit dem Widerspruch zwischen traditionellem Bankgesch&auml;ft und Islam befasst. Erst in den vergangenen Jahren haben auch westliche Banken und Versicherungen Strategien entwickelt, um trotz Zinsverbot an das Geld der 1,4 Milliarden Muslime zu kommen, deren Verm&ouml;gen die Deutsche Bank auf 1,8 Billionen Euro sch&auml;tzt. Ein gigantischer, bisher noch kaum erschlossener Markt. Denn die gesamte islamische Welt ist mit Scharia-konformen Produkten noch unterversorgt. "Das Gesch&auml;ft mit Islamic-Finance-Produkten w&auml;chst rasant", sagt Hans-J&uuml;rgen Koch, bei der Deutschen Bank verantwortlich f&uuml;r die Betreuung verm&ouml;gender Privatkunden in der Golfregion. "Die Nachfrage speziell im Mittleren Osten, Indonesien und Malaysia nimmt zu."<br><span style=""></span><br><span style=""></span>  Doch nicht nur dort. Auch in den Heimatm&auml;rkten der westlichen Banken und Versicherungen leben Millionen Muslime, die an Bankprodukten und Versicherungen interessiert sind, die ihrem Glauben entsprechen. Doch mit ihnen tun sich die Geldh&auml;user noch schwer, vor allem in Deutschland - wo rund drei Millionen Muslime leben. Die Gl&auml;ubigen, die hierzulande leben, sind gezwungen, ihr Geld nach westlichen Standards anzulegen und damit gegen ihre Religion zu versto&szlig;en, oder aber sie m&uuml;ssen ihr Erspartes auf einem zinslosen Konto dahinvegetieren lassen, was nach Informationen von Insidern bei der Deutschen Bank h&auml;ufig vorkommt. Die hiesigen Institute riskieren, dass ausl&auml;ndische Konkurrenten den Markt besetzen.<br><span style=""></span><br><span style=""></span>  Strenggl&auml;ubige Muslime d&uuml;rfen nur in Produkte investieren, die im Einklang mit der Scharia, der religi&ouml;sen Pflichtenlehre des Islam, stehen. Geld in Aktien anzulegen, ist zwar m&ouml;glich, weil sich der Anleger hier am unternehmerischen Risiko beteiligt und nicht nur Zinsen kassiert. Allerdings ist eine Reihe von Branchen ausgeschlossen. Anteile von Unternehmen, die Alkohol, Tabak, Schweinefleisch oder Waffen herstellen oder damit handeln, sind ebenso tabu wie die von Firmen, die etwas mit Pornografie oder Gl&uuml;cksspiel zu tun haben.<br><span style=""></span><br><span style=""></span>  Selbst Kredite oder Hypotheken kann ein Moslem nicht in Anspruch nehmen. Anstatt verzinste Kredite zu vergeben, kaufen islamische Banken beispielsweise die G&uuml;ter, die ein Unternehmer ben&ouml;tigt, selbst ein und geben sie sp&auml;ter mit Gewinn an ihn weiter. Die Bank tritt als Zwischenh&auml;ndler auf und umgeht damit das Zinsverbot. &Auml;hnlich bei Sparguthaben: Der Kunde erh&auml;lt keinen festen Zinssatz, sondern wird &uuml;ber sein Guthaben Teilhaber der Bank - und entsprechend seiner Einlage an ihrem Gewinn beteiligt.<br><span style=""></span><br><span style=""></span>  Im &ouml;lreichen Nahen Osten sind nach Einsch&auml;tzung der Deutschen Bank erst rund zehn Prozent des Verm&ouml;gens Scharia- gerecht angelegt. Grund f&uuml;r die gewaltige Marktl&uuml;cke: Es gab lange Zeit keine Produkte, die hinsichtlich Kosten und Rendite konkurrenzf&auml;hig gewesen w&auml;ren. Hinzu kam, dass "es bei islamischen Investmentgesellschaften einige Betrugsf&auml;lle gab", sagt Kilian B&auml;lz, Rechtsanwalt und Experte f&uuml;r islamische Finanzierungen.<br><span style=""></span><br><span style=""></span>  Seit sich auch westliche Banken im "Islamic Banking" engagieren, nimmt die Nachfrage zu. Denn sie bieten Scharia-konforme Produkte mit westlichen Sicherheitsstandards an. Hinzu kommt, dass der hohe &Ouml;lpreis f&uuml;r steigende Einkommen sorgt. Eine Untersuchung der Unternehmensberatung Capgemini kam zum Ergebnis, dass die Zahl der Wohlhabenden im Nahen Osten bis 2008 um j&auml;hrlich 2,8 Prozent zunehmen wird - und die dann voraussichtlich 900 Milliarden Dollar besitzen werden.<br><span style=""></span><br><span style=""></span>  Das Gesch&auml;ft lassen sich die Banken des Westens nicht entgehen. Vorreiter ist die Deutsche Bank. Sie ist seit 111 Jahren in der Region pr&auml;sent und finanzierte einst die Bagdadbahn von Istanbul in die irakische Hauptstadt - eines der gr&ouml;&szlig;ten Projekte des deutschen Imperialismus. Seit 30 Jahren hat die Bank eine Filiale in Bahrain, wo sie heute millionenschwere Anleihen f&uuml;r islamische Investoren entwickelt. Das Besondere daran ist, dass an die Inhaber keine Zinsen gezahlt werden. Sie werden stattdessen am zugrunde liegenden Verm&ouml;gen, zum Beispiel Mieteinnahmen, beteiligt. Eine der gr&ouml;&szlig;ten Scharia-konformen Anleihen mit einem Volumen von 2,8 Milliarden Dollar wurde im Februar von der Hafengesellschaft Dubai Ports World aufgelegt. Mit dem Geld hat sie den Kauf des britischen Konkurrenten P&amp;O finanziert, der H&auml;fen in Europa, Asien und Amerika betreibt.<br><span style=""></span><br><span style=""></span>  In Bahrain und im Boomstaat Dubai sind heute praktisch alle Gro&szlig;banken wie HSBC oder Citibank vertreten. Der Schweizer Finanzkonzern UBS hatte 2002 sogar eine islamische Bank, die Noriba, gegr&uuml;ndet, die bereits zwei Jahre sp&auml;ter Gewinn abwarf.<br><span style=""></span><br><span style=""></span>  Um vom steigenden Wohlstand in den Erd&ouml;l exportierenden L&auml;ndern zu profitieren, m&uuml;ssen auch die Versicherer reagieren. Denn da bei Abschluss einer Versicherung beide Seiten noch nicht wissen, ob der Schadensfall je eintritt, haftet ihr der Ruf eines Gl&uuml;cksspiels an, und das ist im Islam verboten. Zudem kritisieren einige Gelehrte, dass sich aus den j&auml;hrlichen Pr&auml;mien der Versicherten ein Zinsvorteil f&uuml;r die Versicherungsgesellschaft ergibt. Mittlerweile haben die Gesellschaften deshalb Produkte entwickelt, die das Problem l&ouml;sen: Takaful genannt. Sie basieren auf dem Prinzip eines Solidarfonds. Die Mitglieder zahlen Geld in einen Topf ein, aus dem die Betroffenen im Schadensfall bedient werden. Das Risiko tr&auml;gt dabei nicht die Versicherung, sondern es bleibt bei den Versicherten.<br><span style=""></span><br><span style=""></span>  Im vergangenen Jahr steigerte die Branche nach Sch&auml;tzung des M&uuml;nchner Allianz-Konzerns den Absatz Scharia-konformer Produkte um 28 Prozent. Experten gehen davon aus, dass das rapide Wachstum anh&auml;lt. Die Salama Islamic Arab Insurance Company, die gr&ouml;&szlig;te islamische Versicherungsgesellschaft, rechnet damit, dass die Versichertenzahl pro Jahr um 15 bis 20 Prozent zulegen wird. Denn der Markt entsteht gerade erst. Bei nur rund einem Prozent liegt die Versorgung mit Sach- und Lebensversicherungen in den islamischen L&auml;ndern, wo langsam die Mittelschicht w&auml;chst. F&uuml;r die Allianz ist das Gesch&auml;ft mit Takaful ein wichtiger Zukunftsmarkt: "In 20 Jahren werden Scharia-Produkte vermutlich einen Marktanteil von 20 Prozent haben", sagt Jens Reisch, der f&uuml;r die Allianz in Indonesien die Sparte Lebensversicherungen leitet.<br><span style=""></span><br><span style=""></span>  Vorreiter in diesem Segment ist neben der Allianz der kleine M&uuml;nchner Finanzdienstleister FWU, der sich darauf spezialisiert hat, Fonds- und Versicherungsprodukte zu entwickeln. Zusammen mit lokalen Versicherungspartnern bietet FWU seit diesem Fr&uuml;hjahr unter anderem in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Malaysia eine fondsgebundene Lebensversicherung an, die den Regeln der Scharia gen&uuml;gt. Lokale Banken verkaufen die Police. Das Gesch&auml;ft brummt. Schon bis August hat FWU nach eigenen Angaben die Zielmarke f&uuml;r das gesamte Jahr um 20 Prozent &uuml;bertroffen. Unter dem Strich steuern Takaful-Lebensversicherungen derzeit 15 Prozent zum Gewinn des Unternehmens bei. Langfristig soll der Anteil auf 40 bis 50 Prozent steigen.<br><span style=""></span><br><span style=""></span>  Auch in Europa gibt es f&uuml;r Scharia-konforme Bank- und Versicherungsprodukte einen Markt. Hier leben rund 32 Millionen Muslime, davon drei Millionen in Deutschland. Davon nehmen nach einer Untersuchung des Institute of Islamic Banking and Insurance aber nur vier Prozent islamische Finanzprodukte in Anspruch. Die Mehrheit der Befragten begr&uuml;ndet den geringen Zuspruch allerdings nicht mit Desinteresse. Es mangele schlicht an Angeboten, klagen sie.<br><span style=""></span><br><span style=""></span>  Und mit den wenigen Produkten wenden sich die Banken fast ausschlie&szlig;lich an betuchte Kunden. Die Credit Suisse etwa bietet Verm&ouml;gensverwaltung und Private-Equity-Investitionen nach islamischen Regeln an. Die BHF-Bank, eine Tochter der Privatbank Sal. Oppenheim, hat ein ihrer verm&ouml;genden Kundschaft entsprechendes Aktienportfolio zusammengestellt.<br><span style=""></span><br><span style=""></span>  Angebote, die offiziell auch in Deutschland verf&uuml;gbar sind. Theoretisch. Die Frage ob die Credit Suisse Scharia-konforme Produkte im Angebot habe, kommentiert ein Privatkundenbetreuer der Bank jedoch erst mit Schweigen, dann mit dem versch&auml;mten Eingest&auml;ndnis: "Das sagt mir gar nichts. Sie m&uuml;ssen mir schon erkl&auml;ren, was das ist." Bei der BHF-Bank das gleiche Bild. "Scharia-konforme Produkte?", fragt ein Betreuer der Bank. "Unternehmensaktien, die sich an den Regeln des Islam orientieren? Das habe ich noch nie geh&ouml;rt."<br><span style=""></span><br><span style=""></span>  Weil es hier am Angebot mangelt, investieren Gl&auml;ubige wie die Familie von Ayse Yilmaz aus Koblenz ihr Erspartes in der T&uuml;rkei. Die 30-J&auml;hrige lebt seit dem Kindergartenalter in Deutschland, hat hier ihr Abitur gemacht und gibt bei einer privaten Sprachschule Englisch-Unterricht. Sie spricht flie&szlig;end Deutsch und f&uuml;hlt sich integriert. Die Prinzipien der Scharia sind ihr trotzdem wichtig und "so geht es vielen in meinem Umfeld", sagt sie.<br><span style=""></span><br><span style=""></span>  Das Interesse der Banken an Kunden wie Yilmaz h&auml;lt sich in Grenzen. Die Commerzbank-Investmenttochter Cominvest hatte Muslimen vor sechs Jahren einen Aktienfonds angeboten. Doch der wurde wegen Erfolglosigkeit wieder eingestellt. Damit hatte sich f&uuml;r die Bank das Thema nach Aussage eines Sprechers erledigt. Auch die Deutsche Bank sieht keinen Handlungsbedarf. Es gebe keine Nachfrage, hei&szlig;t es.<br><span style=""></span><br><span style=""></span>  Dabei bezeichnen sich in der Untersuchung des Institute of Islamic Banking and Insurance mehr als zwei Drittel der deutschen Muslime als religi&ouml;s. Und hierzulande leben mehr Menschen, die an den Koran glauben, als in den Boom-M&auml;rkten Dubai und Abu Dhabi zusammen. Diese Klientel wird von den deutschen Banken vernachl&auml;ssigt.<br><span style=""></span><br><span style=""></span>  Wo liegt das Problem? Zum einen sei die muslimische Gemeinschaft in Deutschland "in ihrem Anlageverhalten nicht so homogen wie beispielsweise in Indonesien", sagt Ulf Hollstein, beim Bankhaus Metzler f&uuml;r die Nahost-Region zust&auml;ndig. "Man m&uuml;sste hier viele einzelne Produkte entwickeln, was den meisten Banken wirtschaftlich nicht sinnvoll erscheint."<br><span style=""></span><br><span style=""></span>  Islam-Experte B&auml;lz geht dagegen davon aus, dass das Marktpotenzial bisher schlichtweg nicht genutzt wurde: "Man kann nicht ein einzelnes Produkt auf den Markt bringen und dann davon ausgehen, dass die Leute sich darauf st&uuml;rzen." N&ouml;tig sei eine ganze Palette an Basisprodukten wie Girokonten, Verbraucherdarlehen und Baufinanzierungen. "Und solche Produkte m&uuml;ssen dann auch fachm&auml;nnisch vertrieben werden." Sie m&uuml;ssten beworben und von Bankangestellten verkauft werden, "die sich mit Islam-konformen Produkten auskennen und auch die Bedenken und Bed&uuml;rfnisse der Kunden kennen."<br><span style=""></span><br><span style=""></span>  Zudem m&uuml;ssten die Banken &uuml;ber "neue Vertriebsformen" nachdenken, sagt Philipp Wackerbeck, Studienautor des Institute of Islamic Banking and Insurance. "Es k&ouml;nnte den Zugang erleichtern, wenn sie mit den muslimischen Gemeinden zusammenarbeiten w&uuml;rden." Das sehen die betroffenen Muslime &auml;hnlich. Banken d&uuml;rften nicht davon ausgehen, dass ein Ausl&auml;nder in einer Filiale explizit nach Islam-Produkten fragt, sagt Yilmaz: "Es kommt mir ohnehin so vor, als w&uuml;rde jeder in mir eine potenzielle Terroristin sehen. Da gehe ich sicher nicht in eine Bank und offenbare, dass ich meinen Glauben auch praktiziere."<br><span style=""></span><br><span style=""></span>  Dass es auch in Deutschland einen Markt f&uuml;r Scharia-konforme Geldanlagen gibt, f&uuml;hrte einst die Yimpas Group AG vor. Das Unternehmen betrieb bis vor einigen Jahren zehn Kaufh&auml;user in Deutschland und sammelte innerhalb kurzer Zeit Anlegergelder in H&ouml;he von umgerechnet 150 Millionen Euro ein. Die meisten Investoren waren in Europa lebende T&uuml;rken, die dem Unternehmen ihre Ersparnisse anvertrauten. Yimpas lockte die Anleger mit dem Versprechen, dass die Investition nicht gegen das Zinsverbot versto&szlig;en und in den Kaufh&auml;usern weder Schweinefleisch noch Alkohol verkauft w&uuml;rde. Nach der Pleite des Unternehmens 2002 verloren sie allerdings ihr Geld. Die Kaufh&auml;user machten Verluste, die Einlagen der Zeichner verschwanden in einem internationalen Finanzgeflecht. Noch heute streiten entt&auml;uschte Anleger vor Gericht um ihr Geld.<br><span style=""></span><br><span style=""></span>  Wie sich auch in Europa Scharia-konforme Bankprodukte durchsetzen lassen, zeigt die 2004 in London gegr&uuml;ndete Islamic Bank of Britain. Sie ist das erste vollislamische Institut in Europa. Schon nach einem Jahr verwaltete sie Verm&ouml;gen im Wert von rund 50 Millionen Euro, 25 000 Konten wurden er&ouml;ffnet. Auf die Filialen in London, Birmingham and Leicester sollen vier weitere Niederlassungen folgen.<br><span style=""></span><br><span style=""></span>  Marktkenner B&auml;lz h&auml;lt es f&uuml;r m&ouml;glich, dass sich wie in Gro&szlig;britannien auch in Deutschland Investoren zusammenschlie&szlig;en und eine eigene, rein islamische Bank gr&uuml;nden. Dann h&auml;tten die hiesigen Banken die Chance - die sie in den islamischen L&auml;ndern Asiens und des Nahen Ostens so emsig nutzen - im eigenen Land verpasst.</div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Anlegen mit Allahs Segen]]></title><link><![CDATA[https://de.financialislam.com/news/anlegen-mit-allahs-segen1]]></link><comments><![CDATA[https://de.financialislam.com/news/anlegen-mit-allahs-segen1#comments]]></comments><pubDate>Fri, 25 Jan 2013 14:02:47 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://de.financialislam.com/news/anlegen-mit-allahs-segen1</guid><description><![CDATA[ Seit Jahren wird dem Markt f&uuml;r islam-konforme  Geldgesch&auml;fte viel Potenzial zugesprochen. Die Methoden haben ihre  St&auml;rken &ndash; auch f&uuml;r Nicht-Muslime. Was interessierte Anleger wissen  sollten. Beim Blick auf die 15 gr&ouml;&szlig;ten Staatsfonds der Welt  nach Anlagevolumen  f&auml;llt vor allem eines auf: Neben den Fondsriesen aus  Fernost &ndash; allem  voran China &ndash; dominiert die Gruppe der islamischen  Staaten. Allein die  sechs gr&ouml;&szlig;ten arabischen S [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<span class='imgPusher' style='float:left;height:0px'></span><span style='z-index:10;position:relative;float:left;;clear:left;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a><img src="https://de.financialislam.com/uploads/4/2/2/7/4227265/746263144.jpg" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 10px; margin-left: 0px; margin-right: 10px; border-width:1px;padding:3px;" alt="Photo" class="galleryImageBorder" /></a><div style="display: block; font-size: 90%; margin-top: -10px; margin-bottom: 10px; text-align: center;"></div></span> <div class="paragraph" style="text-align:justify;display:block;">Seit Jahren wird dem Markt f&uuml;r islam-konforme  Geldgesch&auml;fte viel Potenzial zugesprochen. Die Methoden haben ihre  St&auml;rken &ndash; auch f&uuml;r Nicht-Muslime. Was interessierte Anleger wissen  sollten. <br /><br />Beim Blick auf die 15 gr&ouml;&szlig;ten Staatsfonds der Welt  nach Anlagevolumen  f&auml;llt vor allem eines auf: Neben den Fondsriesen aus  Fernost &ndash; allem  voran China &ndash; dominiert die Gruppe der islamischen  Staaten. Allein die  sechs gr&ouml;&szlig;ten arabischen Staatsfonds aus Abu Dhabi,  Saudi-Arabien,  Kuwait und Co. verf&uuml;gen &uuml;ber ein Anlagevolumen von rund  1700 Milliarden  Dollar. In den vergangenen Jahren sind sie hierzulande  immer wieder  durch hohe Beteiligungen an westlichen Unternehmen und  Konzernen  aufgefallen. Auch gro&szlig;e deutsche Konzerne wie Volkswagen oder  Daimler  begr&uuml;&szlig;ten die Geldgeber als Gro&szlig;aktion&auml;re.<br /><span style=""></span></div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <div>  <!--BLOG_SUMMARY_END--></div>  <div class="paragraph" style="text-align:justify;">Islamische  Investitionen spielen eine immer gr&ouml;&szlig;ere Rolle in der Finanzwelt.  Weltweit wird die Zahl der Muslime auf mehr als 1,6 Milliarden Menschen  gesch&auml;tzt, so die Zahlen des World Muslim Population Report der  Universit&auml;t von Puerto Rico f&uuml;r das Jahr 2010. Rund ein Viertel der  Weltbev&ouml;lkerung geh&ouml;rt damit dem Islam an. Und damit ist auch klar, dass  der Markt f&uuml;r Geldanlagen, die dem islamischen Recht &ndash; der Scharia &ndash;  entsprechen, immens gro&szlig; ist. Das Global Islamic Finance Magazine  zitiert den Politiker und Finanzbotschafter Nazrin Shah aus Malaysia&ndash;  dem f&uuml;hrenden Finanzzentrum f&uuml;r Islamic Banking &ndash; mit der Sch&auml;tzung,  dass das global verwaltete Verm&ouml;gen in diesem Bereich inzwischen rund  1,2 Billionen Dollar betrage. Nazrin erinnerte aber daran, dass der  Markt noch einen weiten Weg vor sich hat: "Wir sollten nicht vergessen,  dass trotz des sehr starken Starts das islamische Finanzsystem noch  immer &lsquo;work-in-progress&lsquo; ist."<br /><br />Denn der Markt f&uuml;r Islam-konformes Investieren ist  noch vergleichsweise jung. Erst in den 70er Jahren entstand die erste  Islam-Bank. Heute sind es nach Sch&auml;tzungen immerhin mehr als 300  islamische Finanzinstitute in 75 L&auml;ndern. Auch internationale Banken wie  HSBC, Citibank, Standard Chartered, Deutsche Bank, BNP Paribas oder ABN  Amro mischen bei Islamic Finance mit.<br /><span style=""></span><br /><span style=""></span>Abseits  der ausgetretenen Pfade der klassischen Finanzwelt hat sich so ein Markt  f&uuml;r einen alternativen Umgang mit Geld entwickelt. Denn unabh&auml;ngig vom  religi&ouml;sen Hintergrund dieser Finanzwelt, hat Islamic Finance durchaus  ihren eigenen Charme. Das liegt in seinen Regeln begr&uuml;ndet, die vor  allem sagen, was nicht erlaubt ist.<br /><span style=""></span><br /><span style=""></span><strong style="">Zinsverbot und ethische Grunds&auml;tze</strong><br /><span style=""></span><br /><span style=""></span>Damit  ein Investment als Scharia-konform gilt, m&uuml;ssen anerkannte  Islam-Gelehrte jedem Finanzprodukt oder Finanzdienstleistung die  Einhaltung strenger Regeln attestieren und sie als &bdquo;halal&ldquo;, also  erlaubt, einstufen. Zu diesen Regeln geh&ouml;rt in erster Linie das  Zinsverbot des Koran. Gem&auml;&szlig; der zweiten Sure des Koran ist es Muslimen  verboten, Zinsen zu erheben oder zu bezahlen. Au&szlig;erdem d&uuml;rfen keine  Gesch&auml;fte get&auml;tigt werden mit Unternehmen, die ihr Gesch&auml;ft mit Alkohol,  Tabak, Waffen, Schweinefleisch, Gl&uuml;ckspiel oder Pornografie bestreiten.<br /><span style=""></span><br />Es gibt noch weitere Einschr&auml;nkungen: Im  islamischen Finanzmodell gilt das Gebot der Risikoteilung. Deshalb  m&uuml;ssen die Finanzprodukte und -dienstleistungen im Islamic Banking so  konzipiert sein, dass es einen Gewinn f&uuml;r die &Uuml;bernahme eines  finanziellen Risikos gibt. Hohe Verschuldung ist ebenso verp&ouml;nt wie  Spekulation, Investitionen sollen der Gemeinschaft dienen.<br /><span style=""></span><br /><span style=""></span>Diese  Grunds&auml;tze haben weitreichende Folgen: Muslime, die sich daran halten  wollen, d&uuml;rfen ebenso wenig in Aktien von R&uuml;stungskonzernen investieren,  wie in Banktitel, die von guten Zinsgesch&auml;ften profitieren. Selbst die  hierzulande so beliebten sicheren verzinsten Sparkonten, g&auml;ngige  Anleihen-Investments oder die Aufnahme von verzinsten Krediten bleiben  praktizierenden Moslems wegen des Zinsverbots verwehrt. Sogar  Versicherungen und Immobilienfinanzierungen sind unter diesen Vorgaben  problematisch.<br /><span style=""></span><br /><span style=""></span><span style=""></span><span style=""></span>wiwo.de<br /><span style=""></span></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Investitionen nach islamischem Recht: Sukuk (Anleihen)]]></title><link><![CDATA[https://de.financialislam.com/news/investitionen-nach-islamischem-recht-sukuk-anleihen]]></link><comments><![CDATA[https://de.financialislam.com/news/investitionen-nach-islamischem-recht-sukuk-anleihen#comments]]></comments><pubDate>Fri, 18 Jan 2013 13:27:57 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://de.financialislam.com/news/investitionen-nach-islamischem-recht-sukuk-anleihen</guid><description><![CDATA[  Islamische Finanzierungen umfassen eine Reihe von Produkten und Dienstleistungen, die dem islamischen Recht (Scharia) unterliegen. Ein grunds&auml;tzlicher Aspekt des islamischen Finanzsektors ist, dass keine Zinsen erhoben werden. Im Gegensatz dazu basiert das islamische Finanzmodell auf der Grundlage der Risikoteilung. Im Standardfall entspricht der &bdquo;Gewinn&ldquo; einer Bank beispielsweise durch die Finanzierung einer Hypothek dem islamischen Recht, wenn er ein Ertrag (oder die Geb&uum [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<span class='imgPusher' style='float:left;height:0px'></span><span style='z-index:10;position:relative;float:left;;clear:left;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a><img src="https://de.financialislam.com/uploads/4/2/2/7/4227265/3330279.jpg" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 10px; margin-left: 0px; margin-right: 10px; border-width:1px;padding:3px;" alt="Photo" class="galleryImageBorder" /></a><div style="display: block; font-size: 90%; margin-top: -10px; margin-bottom: 10px; text-align: center;"></div></span> <div class="paragraph" style="text-align:justify;display:block;"> Islamische Finanzierungen umfassen eine Reihe von Produkten und Dienstleistungen, die dem islamischen Recht (Scharia) unterliegen. Ein grunds&auml;tzlicher Aspekt des islamischen Finanzsektors ist, dass keine Zinsen erhoben werden. Im Gegensatz dazu basiert das islamische Finanzmodell auf der Grundlage der Risikoteilung. Im Standardfall entspricht der &bdquo;Gewinn&ldquo; einer Bank beispielsweise durch die Finanzierung einer Hypothek dem islamischen Recht, wenn er ein Ertrag (oder die Geb&uuml;hr) f&uuml;r das &uuml;bernommene Risiko der Bank ist, wie Stephen Dover und Mohieddine Kronfol von Franklin Templeton Investments im aktuellen Newsletter&bdquo;Perspektiven&ldquo; schreiben.</div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <div>  <!--BLOG_SUMMARY_END--></div>  <div class="paragraph" style="text-align:justify;">Um nicht gegen die Regeln ihres Glaubens zu versto&szlig;en, h&auml;tten schon in den 1960er Jahren reiche muslimische Investoren nach einer M&ouml;glichkeit gesucht, ihren Reichtum zu sch&uuml;tzen und auszubauen. Dies habe zur Gr&uuml;ndung von Sparkassen und Banken gef&uuml;hrt, die das islamische Recht befolgten. In der Mitte der 1970er Jahre seien Gesch&auml;ftsbanken und die Projektfinanzierung entstanden. Erst in den vergangenen 20 Jahren habe sich eine Expansion der islamischen Finanzierung im Hinblick auf ein gr&ouml;&szlig;eres Dienstleistungs- und Produktspektrum abgezeichnet. In diesen Bereich fielen die Hypothekenfinanzierung und in j&uuml;ngster Zeit Werkzeuge f&uuml;r das Liquidit&auml;tsmanagement und festverzinsliche Instrumente, die sogenannten &bdquo;Sukuk&ldquo; (Anleihen), so die beiden Finanzexperten.<br /><br />Sukuk sind festverzinsliche Instrumente, die so strukturiert sind, dass sie die islamischen Grunds&auml;tze befolgen, vor allem das Zinsverbot. Anstatt der Auszahlung eines festen Couponzinssatzes zahlt der Sukuk einen &bdquo;Gewinnsatz&ldquo;. Anfang 2012 legte Saudi-Arabien erfolgreich die erste staatlich garantierte Anleihe (Sukuk) auf, um die Finanzierung zum Ausbau des internationalen Flughafens von Jeddah zu finanzieren. 2012 erfolgten ebenso weitere gro&szlig;e Emissionen von L&auml;ndern, die dem Golfkooperationsrat angeh&ouml;ren, der Bestandteil der politischen und wirtschaftlichen Union der arabischen Staaten ist.<br /><br />&bdquo;Mittlerweile treten auch nichtislamische Marktteilnehmer am Markt auf, der dem islamischen Recht unterliegt. Zahlreiche L&auml;nder (wie Australien, Irland und Hongkong) sowie Unternehmen haben Instrumente geplant bzw. aufgelegt, die das islamische Recht erf&uuml;llen und daher muslimische Anleger ansprechen. Die Diversifizierung der Finanzierungsquellen und die Nutzung des wachsenden Reichtums sowie die hohe Liquidit&auml;t des Mittleren Ostens und Asiens zu nutzen, ist nicht das einzige Interesse der Emittenten. Im Zuge der Finanzkrise von 2008 und der j&uuml;ngsten Schuldenkrise der Eurozone sind sich die konventionellen institutionellen Emittenten der inh&auml;renten Risiken von herk&ouml;mmlichen Anleihen bewusst geworden. Deshalb hat sich das Interesse an Produkten wie Sukuk erh&ouml;ht, die durch wirkliche Verm&ouml;genswerte gedeckt sind und einer &uuml;berm&auml;&szlig;igen Fremdkapitalaufnahme entgegenwirken. Eine gr&ouml;&szlig;ere Transparenz und die Festlegung eines universellen Rahmens f&uuml;r die Scharia-Governance k&ouml;nnten das Potenzial der Sukuk (Anleihen) erh&ouml;hen und die Wettbewerbsf&auml;higkeit sowie das Wachstum der islamischen Finanzinstitute unserer Ansicht nach noch zus&auml;tzlich ausbauen&ldquo;, so Dover und Kronfol.<br /><br />godmode-trader.de<br /></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Scharia konformes Banking ist weltweit auf dem Vormarsch / Zinsen auf Kredite nicht erlaubt]]></title><link><![CDATA[https://de.financialislam.com/news/october-16th-2012]]></link><comments><![CDATA[https://de.financialislam.com/news/october-16th-2012#comments]]></comments><pubDate>Tue, 16 Oct 2012 15:01:27 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">https://de.financialislam.com/news/october-16th-2012</guid><description><![CDATA[ _Islamic Banking, Scharia conforming Banking, Scharia konforme  Finanzprodukte, Scharia konforme Fonds, islamische Finanzindustrie,  Islamic Banking Germany oder Scharia konforme Anlagen &ndash; das sind Worte  die zunehmend weltweit auf dem Vormarsch sind. Darunter versteht man  letztlich, dass Gesch&auml;fte nur islam-konform durchgef&uuml;hrt werden d&uuml;rfen.  Im Zentrum steht dabei der Gedanke: Beim Gelderleih darf kein Zins  verdient werden, beziehungsweise darf mit Geld kein Geld verdi [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<span class='imgPusher' style='float:right;height:0px'></span><span style='z-index:10;position:relative;float:right;;clear:right;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a><img src="https://de.financialislam.com/uploads/4/2/2/7/4227265/625199194.jpg?218" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 10px; margin-left: 10px; margin-right: 0px; border-width:1px;padding:3px;" alt="Photo" class="galleryImageBorder" /></a><div style="display: block; font-size: 90%; margin-top: -10px; margin-bottom: 10px; text-align: center;"></div></span> <div class="paragraph" style="text-align:justify;display:block;"><span style="display:none;">_</span>Islamic Banking, Scharia conforming Banking, Scharia konforme  Finanzprodukte, Scharia konforme Fonds, islamische Finanzindustrie,  Islamic Banking Germany oder Scharia konforme Anlagen &ndash; das sind Worte  die zunehmend weltweit auf dem Vormarsch sind. Darunter versteht man  letztlich, dass Gesch&auml;fte nur islam-konform durchgef&uuml;hrt werden d&uuml;rfen. <br /><br /><span></span> Im Zentrum steht dabei der Gedanke: Beim Gelderleih darf kein Zins  verdient werden, beziehungsweise darf mit Geld kein Geld verdient  werden. Erlaubt ist es hingegen, dass man beispielsweise einen Handel  macht &ndash; sprich etwas verkauft und mit Gewinn verkauft. Dar&uuml;ber  berichtete jetzt in einer umfangreichen interessanten Dokumentation der  TV-Sender 3sat.</div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <div>  <!--BLOG_SUMMARY_END--></div>  <div class="paragraph" style="text-align:justify;">Sp&auml;testens seit dem Beginn der Weltwirtschaftskrise im Jahr 2008, die  auch in islamischen L&auml;ndern wie Malaysia, Indonesien oder Dubai, tiefe  Spuren hinterlassen hat, ist Islamic Banking oder Scharia konformes  Banking, auf dem Vormarsch. Dabei hatten noch vor 30 Jahren viele  Gesch&auml;ftsleute auch in islamischen L&auml;ndern wie Malaysia, Dubai oder Abu  Dhabi, gar keine Ahnung was sich hinter all den Begriffen rund um  Scharia konformes Banking verbirgt.<br /><span></span><br /><span></span> Das hat sich vor allem in den vergangenen f&uuml;nf Jahren drastisch  ge&auml;ndert. Es werden sogar komplette Seminare in allen m&ouml;glichen Regionen  dieser Welt angeboten, damit bekannt wird, was unter einem Scharia  konformen Finanzsystem zu verstehen ist. Dabei ist Islamic Banking  durchaus kein feststehender Begriff. Vielmehr gebe es, berichtete 3sat  in seiner TV-Dokumentation, rund 300 Scharia-Gelehrten, die sich  j&auml;hrlich dar&uuml;ber den Kopf zerbrechen, wie man Finanzgesch&auml;fte unter der  Vorgabe der Scharia zu machen habe.<br /><span></span><br /><span></span> Eine der wichtigsten Banken, die sich mit Scharia konformem Banking  oder Islamic Banking auskennen, ist nach eigener Auskunft die ber&uuml;hmte  HSBC-Bank mit ihrer ber&uuml;hmten Zentrale in Hongkong.<br /><br /><span></span><br /><span></span> Zumindest in S&uuml;dost-Asien gilt Malaysia als das f&uuml;hrende Land im  Bereich der islamischen Finanzindustrie, des Islamischen Finanzwesens.  Die ber&uuml;hmten Petronas Towers stehen hierf&uuml;r in der Hauptstadt  Malaysias, in Kuala Lumpur, sinnbildlich. Dabei ist es nicht ganz  einfach f&uuml;r islamische Banken Gesch&auml;fte zu machen. Gro&szlig; ist die Angst  irgendwo gegen die Scharia zu versto&szlig;en. Dennoch bieten auch islamische  Banken Geldautomaten, Baufinanzierung, Kredite oder sonstige  Finanzierungen. Nur: Statt Zinsen w&uuml;rden eben, berichtet 3sat,  beispielsweise Geb&uuml;hren erhoben.<br /><span></span><br />netz-trends.de<br /><span></span></div>]]></content:encoded></item></channel></rss>